Söldner in den USA: Wie die Privatisierung des Krieges voranschreitet

Veröffentlicht am 24.11.2018 in Allgemein

Der Unternehmer Eric Prince will, dass die USA in Afghanistan ihre Soldaten durch Söldner ersetzen. 6.500 private Kriegsprofis anstelle von 23.000 Soldaten. Das, so Prince, würde es den USA ermöglichen, endgültig aus der Region abzuziehen. Der Ex-Elitesoldat lobbyiert in höchsten Regierungskreisen.

Söldner erscheinen uns wie Figuren aus vergangenen Zeiten – zum Beispiel aus dem 30jährigen Krieg. Die Wahrheit ist: Das Business boomt wie nie zuvor. In den USA macht der Gründer von Blackwater, Eric Prince, mit einem Vorschlag Furore: Er will ein Privatheer nach Afghanistan schicken.
Eric Prince weiß, wie man Menschen beeindruckt. In seinem jüngsten Video steht er James-Bond-gleich in engem Anzug vor dunklem Hintergrund. Schnitt. Sein kantiges Gesicht mit militärischem Haarschnitt in Nahaufnahme. Schnitt. Dann jagen sich die Bilder der Anschläge von 9/11, der Kriege in Afghanistan und Irak. Schnitt. Seine Stimme erzählt ruhig von angeblichen Heldentaten. Schnitt. Die amerikanische Flagge. Erschöpfte Soldaten. Weinende Kinder. Schnitt. Der Coup kommt erst zum Schluss. Der wohl berühmteste Söldner der USA wirbt für seine Vision: Er will den Krieg in Afghanistan beenden. Und er weiß auch wie.
„Einer der interessantesten Vorschläge, wie man das tun könnte, kommt von Eric Prince, der Blackwater gegründet hat, die Firma, die 2007 im Irak viel Ärger hatte. Was er vorschlägt: Die USA sollen alle Soldaten, auch die der Nato, durch Söldner ersetzen. Dann, meint er, wäre das Afghanistan-Problem gelöst.“
Quelle: Deutschlandfunk

 
 

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