Natascha Kohnen zur Spitzenkandidatin gewählt

Veröffentlicht am 11.03.2018 in Landespolitik

Natascha Kohnen

 

 

 

 

 

 

 

10. März 2018

  • 95 % Zustimmung für die Landesvorsitzende
  • Ein neues Gesicht für Bayern
  • Ein neuer politischer Stil
  • Kohnen fordert eigenständiges Bauministerium für Bayern

 

 

Natascha Kohnen führt die BayernSPD in die Landtagswahl im Herbst. Mit fast 95 Prozent der Stimmen (exakt 94,81 %) wurde die Landesvorsitzende der BayernSPD auf dem Parteitag in München zur Spitzenkandidatin gewählt. Kohnen warb in ihrer Bewerbungsrede für einen neuen politischen Stil in der Auseinandersetzung. Politik habe die Kraft, das Leben der Menschen direkt zu berühren und zu verbessern. Die Menschen müssten aber auch der Politik vertrauen können, so Kohnen:

„Das tun sie nicht, wenn Politiker sich ständig vorformulierte Meinungen gegenseitig ins Gesicht schleudern oder glauben, dass der gewinnt, der am lautesten schreit. Das mag die schnelle Schlagzeile bringen, aber die Menschen wenden sich ab. Und hören nicht mehr zu. Sie hören uns nur dann zu, wenn sie das Gefühl haben, dass wir uns wirklich Gedanken machen um ihre Zukunft, dass wir uns mit Ernsthaftigkeit austauschen, mit Respekt vor dem Argument des anderen. Dann trauen uns die Menschen auch wieder zu, dass wir ihre Probleme wirklich lösen können. Das ist der politische Stil, für den ich stehe. Und mit diesem Stil will ich uns in diesen Landtagswahlkampf führen.“

Für ein eigenständiges Bauministerium für Bayern

Als ein Schwerpunktthema im aufziehenden Landtagswahlkampf benannte Kohnen den bezahlbaren Wohnungsbau. Denn unter den Top-30 der deutschen Kommunen mit den höchsten Wohnkostensteigerungen der vergangenen Jahre liegen 26 in Bayern. Kohnen sagte:

„Wir müssen als Freistaat beim Bauen und Wohnen endlich richtig anpacken. Wir müssen zielgerichtet, koordiniert und entschlossen handeln. Dafür darf Bauen und Wohnen aber kein Side-Kick des Innenministeriums bleiben. Sondern wir brauchen in Zukunft ein eigenständiges Bauministerium.“

Um die Wohnungsnot und die steigenden Mieten zu bekämpfen, forderte Kohnen außerdem eine Erfassung aller vorhandenen bebaubaren Flächen und eine Wohnbaugesellschaft, die in den nächsten fünf Jahren mindestens 25.000 neue Wohnungen pro Jahr baut. Kommunen und den Genossenschaften müssten zudem Bauland für sozialen Wohnungsbau zu günstigen Preisen erhalten statt zu Marktpreisen.

Dr. Ulrich Maly schlägt Natascha Kohnen vor

Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly übernahm zuvor als Mitglied des Landesvorstands die Aufgabe, Natascha Kohnen dem Parteitag offiziell vorzuschlagen. Er sagte:

„Ich schlage Natascha Kohnen nicht wegen irgendeiner Parteitagsregie vor, oder weil sie mich darum gebeten hat, sondern ich schlage Natascha Kohnen reinen Herzens als unsere Spitzenkandidatin für die Landtagswahl vor. (…) Das Angebot, das wir den Bayern machen, ist weiblich, und das ist auch gut so. Wir bieten den Menschen mit Natascha und dem zu verabschiedenden Programm ein echtes Angebot – fröhlich, unverkrampft aber durchaus optimistisch. Wer die Frau unterschätzt, der macht einen Fehler. Wählt sie, dann macht ihr es richtig.“

Grußwort von Münchens OB Dieter Reiter

Dieter Reiter begrüßte in seiner Funktion als Münchner Oberbürgermeister die 300 Delegierten und 400 Gäste des Parteitags mit den Worten:

„Wir werden hier heute sozialdemokratische Zukunft machen und da sitzt unsere Zukunft: Liebe Natascha, du wirst die bayerische SPD in ein gutes Wahljahr führen. München steht hinter die Dir, die Städte und der ländliche Raum stehen hinter Dir."

 

 
 

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