Deutschland ist Breitband-Diaspora

Veröffentlicht am 03.12.2017 in Bundespolitik

Die Breitbandversorgung in Deutschland ist, verglichen mit den anderen EU-Ländern und vielen asiatischen Ländern sowieso, mäßig bis schlecht, auf dem Land teilweise sehr schlecht.

Deutschland ist auf das Serviceniveau eines Schwellenlandes zurückgefallen. Das gilt auch für die Deutsche Telekom. Jetzt gibt es endlich einmal gute Neuigkeiten.
Wer in der jüngeren Zeit nicht mit einem Anbieter von Breitband-Internetanschlüssen zu tun hatte, wird die Dimension dieses Problems nicht erkennen: Deutschland ist eine Breitband-Diaspora. Wer derzeit versucht, zum Beispiel in einem Neubau Anschluss an die moderne Welt der Telekommunikation zu bekommen, der weiß, dass Deutschland auf das Serviceniveau eines Schwellenlandes zurückgefallen ist.
Und das gilt zwar auch, aber ausdrücklich nicht nur für die Deutsche Telekom. Deshalb ist es gut, dass sich das Bonner Unternehmen mit Energieversorgern wie nun auch EWE in Oldenburg darum bemüht, endlich auch die Zahl der zur Verfügung stehenden Glasfaseranschlüsse deutlich zu steigern – und nicht allein auf eine veraltete VDSL-Beschleunigungstechnik in der Datenübertragung setzt.
Von allen Unzulänglichkeiten im Umgang mit den frustrierten Endkunden einmal abgesehen, gibt es rund um diese neuen Partnerschaften allerdings auch erhebliche Regulierungsfragen zu lösen, um den Wettbewerb auf diesem für die Zukunft so wichtigen Markt zu erhalten und zu stärken. Das Dumme ist nur, dass es unter den Anbietern auf diesem Markt eigentlich ausschließlich Blinde gibt. Um bei dem Sprichwort zu bleiben: Das Prädikat „einäugig“ mag man derzeit auch der Telekom nicht geben.
Quelle: FAZ

Anmerkung unseres Lesers J.A.: Die Breitbandversorgung in Deutschland ist, verglichen mit den anderen EU-Ländern und vielen asiatischen Ländern sowieso, mäßig bis schlecht, auf dem Land teilweise sehr schlecht. Schuld ist aber nicht „die Telekom“, sondern die Marktsteuerung, d.h. die reine Profitorientierung (im Extremfall das Rosinenpicken) der Anbieter, die natürlich höchstmögliche Umsätze mit geringstmöglichem Einsatz erreichen wollen (und dürfen!). Nur eine staatliche Steuerung kann und könnte erzwingen, dass auch das platte Land zu erschwinglichen Kosten gute Breitbandanbindung erhält bzw. erhielte.

 
 

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