Christen bauen keine Waffen

Presse

„Sie sagen das eine und tun das andere“: Beschäftigte und Unterstützer der Waffenbranche können sich laut Papst Franziskus nicht ernsthaft als christlich bezeichnen.

Wer Waffen herstellt oder in die Waffenindustrie investiert, kann sich nicht ernsthaft als Christ bezeichnen – das meint zumindest Papst Franziskus. „Alles wird für Geld getan“, sagte er in Turin. Der Papst sprach über Vertrauen und sagte, wenn man nur Menschen vertraue, sei man verloren. Er denke dabei an „Leute, Manager, Geschäftsmänner, die sich als christlich bezeichnen und Waffen herstellen. Das führt zu Misstrauen, oder nicht?“
Franziskus kritisierte nicht nur Beschäftigte, sondern auch Investoren der Waffenindustrie. Ihnen warf er Doppelzüngigkeit vor. „Sie sagen das eine und tun das andere.“
Bereits mehrfach hatte sich der Papst kritisch über die Waffenbranche geäußert. Vor einem Jahr hatte er die Unternehmen als „Händler des Todes“ bezeichnet, vor einem Monat sagte er, die Branche verewige den Krieg, um Gewinn zu machen.
Quelle: Spiegel Online

 

Anmerkung Christian Reimann: Hoffentlich haben das auch die katholisch geprägten Mitglieder des Deutschen Bundestages vernommen.

 
 

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